Mobbing in der Schule


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"Selbstverteidigung für Frauen" am 08.01.2012

Laut Dan Olweus bedeutet Mobbing, dass „ein oder mehrere Individuen, wiederholte Male und über einen längeren Zeitraum negativen Handlungen von einem oder mehreren Individuen ausgesetzt sind“. Olweus betrachtet auch einzelne schikanöse Vorfälle als Mobbing (Mobbing in der Schule), wenn diese sehr schwerwiegend sind. (Mobbing in der Schule)
Gewaltprävention für Jugendliche - Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl

Gewaltprävention in Viersen

Gegen Gewalt in Schulen

Die Situation für das Opfer stellt sich in der Regel wie folgt dar: Das Ansehen des Opfers wird gezielt beschädigt.
* Die Kommunikation mit den anderen Kindern/Schülern wird be- und verhindert.
* Die sozialen Beziehungen des Opfers werden zum Ziel des Angriffs.
* Körperliche Übergriffe auf das Opfer.

Gefährdet sind vor allem Kinder, die kleiner oder schwächer sind als der Durchschnitt.
* die ängstlich oder schüchtern sind.
* die sozial nicht akzeptierte Merkmale haben (keine Markenkleidung, ärmliches Aussehen etc.
* die sich selbst aggressiv verhalten.

Mobbing in der Schule - Kids-WingTsun Viersen

Eine britische Regierungsstudie ergab im Jahr 2008, dass die Möglichkeit, gemobbt zu werden, für Angehörige einer ethnischen Minderheit erhöht ist. Zudem seien Jungen und Mädchen gleich oft Opfer, während 80 Prozent aller behinderten Kinder angaben, in den letzten drei Jahren schwer unter Gleichaltrigen in ihrer Schule gelitten zu haben

keine Gewalt an SchulenMobber in der Schule haben eine positivere Einstellung gegenüber Gewalt als Durchschnittsschüler.Die Mobber zeichnen sich oft durch Impulsivität und ein stark ausgeprägtes Bedürfnis, andere zu dominieren, aus. (Mobbing in der Schule) Die empirischen Ergebnisse von Olweus weisen eher auf das Gegenteil hin. Die Mobber wären demnach weniger furchtsam und unsicher. Unsicherere und ängstlichere Individuen ergreifen üblicherweise nicht die Initiative. Schäfer und Korn charakterisieren schikanierende Schüler als in gewissem Rahmen sozial kompetent. (Mobbing in der Schule) Sie üben großen Einfluss aus, sind aber unbeliebt und benutzen ihre sozialen Fähigkeiten zum Schaden ihrer Opfer.

Die Problematik des Opfers besteht sehr häufig darin, dass es, um dem Mobbing zu entgehen, die Schule verlässt bzw. wechselt.(Mobbing in der Schule) Es gibt aber auch Schulen, die das Mobben nicht dulden.

Opfer von Mobbing reagieren teils gewalttätig, unter Umständen erst Jahre später.(Mobbing in der Schule) In Danzig nahm sich eine vierzehnjährige Schülerin das Leben infolge Mobbings. Weitere Folgen können selbstverletzendes Verhalten oder eine psychische Traumatisierung sein.

 

 

 

Als typische Reaktionen auf das Mobbing gelten der ängstliche Rückzug oder der Versuch, dem mobbenden Schüler zu gefallen.(Mobbing in der Schule) Dieses Verhalten aber stabilisiert die Gewalt-Dynamik zwischen Opfer und Täter. “ Wird ein Schüler gemobbt, sollte der Fall so schnell wie möglich offengelegt und das Gespräch mit Lehrern,h mit dem mobbenden Schüler selbst gesucht werden. (Mobbing in der Schule) Die so genannte „Farsta-Methode“ dem Problem zu begegnen.

Greifen alle pädagogischen Maßnahmen nicht oder hat das Mobben bereits kriminelle Ausmaße angenommen, sollten sich die Betroffenen „auf keinen Fall scheuen, auch rechtliche Schritte einzuleiten“.(Mobbing in der Schule)

Mobbing an Schulen Literatur hierzu:
* Axel Bödefeld: „… und du bist weg!“ Bullying in Schulklassen als Sündenbock-Mechanismus. Wien 2006, ISBN 3-7000-0526-1.
* Dan Olweus: Gewalt in der Schule. Was Lehrer und Eltern wissen sollten – und tun können. Huber, Bern 2006, ISBN 3-456-84390-9.
* Walter Taglieber: Berliner Anti-Mobbing-Fibel. Was tun wenn. Eine Handreichung für eilige Lehrkräfte, Berlin 2005.

Mobbing in der Schule

 

Quelle des Textes: Wikipedia
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